LEXIKON

Eschentriebsterben

Seit einigen Jahren werden Eschen jeden Alters vom Eschentriebsterben befallen, was zur Folge hat, dass heimische Eschen massiv in ihrer Verbreitung und Entwicklung beeinträchtigt sind.

Der Erreger dieser Krankheit ist der Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, der sich durch de Luft verbreitet, aber auch durch den Handel mit bereits infiziertem Baummaterial. Wie der Name schon sagt, zeigt sich die Krankheit vor allen an auffälligen Triebschäden, die nach und nach zur Triebwelke und dann auch zum Absterben der Triebe führen. Ein Blattverlust an zunächst jüngeren kronenteilen ist festzustellen. Im Extremfall kann auch der gesamte Baum absterben. Häufig sind auch im Bereich der Triebe abgestorbene Rindenbereiche ohne Schleimfluss (Rindenbrand) vorzufinden.

Zum Ausbruch der Krankheit kommt es verstärkt in Zeiten mit Trockenstress und Wassermangel.

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