LEXIKON

Fallraum

Der Fallraum ist der Raum in, auf oder um das Gerät herum, welcher vom Benutzer beim Fall vom höchsten Teil des Geräts eingenommen werden kann.

Die horizontale Ausdehnung des Fallraums beträgt mindestens 1,5 m, gemessen vom jeweils äußersten Geräteteil. Jedoch kann sich der Fallraum je nach Spielplatzgerät und Höhe des Geräts verringern beziehungsweise vergrößern. So setzt sich der Mindestfallraum bei Schaukeln aus Kettenlänge * 0,867 plus 2,25 m zusammen, während bei Karussells und Drehscheiben ein Fallraum von mindestens 2,0 m beziehungsweise 3,0 m gilt. Bei einem Spielplatzgerät mit freier Fallhöhe von 3,0 m beträgt die Mindestlänge des Fallraums 2,5 m. Bei Wippen hingegen verringert sich der Fallraum auf 1,0 m.

Die Bodenfläche, auf die ein Benutzer nach dem Sturz durch den Fallraum, auftreffen kann, nennt sich Aufprallfläche und unterliegt ebenfalls spezifischen Bedingungen. In der Regel ist es erlaubt, dass sich Fallraum und Aufprallfläche mehrerer Spielplatzgeräte überschneiden dürfen. Jedoch dürfen sich im Fallraum keine anderen Gegenstände wie hervorstehende Pfosten oder Balken befinden auf die ein Benutzer fallen und sich erhebliche Verletzungen zuziehen könnte.

Bei Spielplatzgeräten, von denen dynamik ausgeht (Rutsche, Schaukel, Wippe, Karussell), dürfen sich die Fallräume und Aufprallflächen nicht überschneiden.

Der Fallraum bildet zusammen mit dem Frei- und Geräteraum den Mindestraum eines Spielplatzgeräts.

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